Historie

Die Gründung

1925

Am 26.Mai 1925 wurde der "Kegelsportverein Freiburg und Umgebung e.V." gegründet. Für die Gründung zeichneten u.a. die Kegelklubs: Klub der Zwölfer, Klub Alle Neun, Klub Schusterstuhl, Stühlinger Kegelklub, Kegelabteilung Sport Club, Kegelsportfreunde. Erster Vereinsvorsitzender wurde der unvergessene Architekt Weiß, erster Sportwart war Ernst Vollmer und erster Schriftführer wurde Julius Nübling. Gespielt wurde auf Holzbahnen mit dickbauchigen Holzkegeln und Holzkugeln mit Handgriff und 22 cm Durchmesser. 


1928

Durch den Eintritt in den DKB (Deutscher Keglerbund ) hat die damalige Vereinsführung den Weg zur Förderung und Pflege des sportlichen Kegelns als Hauptaufgabe des Vereins klar abgesteckt. 


1930

1930 entstand mit der Sinnerhalle in der Bertholdstraße das erste Keglerheim in Freiburg. Nun waren die Voraussetzungen für ordentliches Sportkegeln gegeben. Freiburg wurde vom DKB dem Gau Baden/Pfalz mit den 29 Hochburgen Mannheim, Karlsruhe, Köllerbach, Pirmasens usw. zugeteilt. Auch Freiburg stellte mit Ernst Vollmer, Julius Nübling in diesen Jahren Gaumeister. 


1950


Durch den unseligen Zweiten Weltkrieg wurde alles vernichtet, was mühsam aufgebaut worden war. Bis 1950 war durch die französische Besatzungsmacht jede Art von Sport verboten.

Die alten Sportkegler, wie die Sportkameraden Vollmer, Bögl, Heinzmann, Bohny, Rieger, Rümmele u.a. sowie der erfolgreiche Kegelclub "Elztal 33" aus Kollnau und Bleibach griffen den Sportgedanken wieder auf, sodass bereits am 12.März 1950 bei einer Zusammenkunft von 60 Keglern im "Elztäler Hof" in Freiburg der alte Kegelsportverein wieder ins Leben gerufen wurde. Durch Wahlen wurden bestimmt: 1.Vorsitzender Sportkamerad Rümmele, 1.Sportwart Sportkamerad Vollmer und 1.Rechnungsführer Sportkamerad Bohny.

Durch den Krieg waren in Freiburg sämtliche Kegelbahnen zerstört worden. Es war deshalb äußerst schwierig, wieder einen geordneten Spielbetrieb aufzuziehen. So war man gezwungen, die Sportwettkämpfe auf die Bundeskegelbahnen in das 20 Kilometer entfernte Kollnau (Gaststätte Adler" zu verlegen. Später kamen verschiedene Bahnanlagen hinzu, z.B. die Kegelsporthalle Breisgau in Denzlingen.

Die Manifestierung des KSV

1968

Mit dem Bau von DKB-Bahnen in Freiburg und Umgebung stieg die Mitgliederzahl des KSV Freiburg, aber auch das Leistungsniveau. Im Jahr 1968 trat der KSV Freiburg aus dem Südbadischen Keglerverband aus und schloss sich dem Badischen Keglerverband an.

Mit dem 1.Vorsitzenden Heinz Rösch(seit 1961 im Amt) und dem früheren 1.Sportwart Hans Müller hatte der Verein bereits 1960 zwei Verfechter eines eigenen Keglerheims. In den Folgejahren wurden Pläne entworfen und aus den verschiedensten Gründen wieder verworfen, bis am 29.November 1969 durch Bürgermeister Dr.Graf der Grundstein für unsere heutige Kegelsporthalle gelegt werden konnte. Aus Ersparnisgründen war der Verein genötigt, die Eigenleistung zu forcieren. So folgte für einige Sportkameraden eine Zeit der Vollbeschäftigung. Insgesamt wurden über 5000 Arbeitsstunden geleistet.


1970

Am 05.September 1970 war das Werk vollendet und die offizielle Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Dr.Graf konnte anlässlich einer Festveranstaltung folgen.

Der KSV Freiburg hatte sein großes Ziel erreicht. Er besaß nunmehr ein Keglerheim, eine Stätte zur Pflege des Sports, aber auch zur Freizeitgestaltung.

Die nun folgenden Jahre brachten dem Verein neuen Zuspruch und natürlich auch die erwünschten Erfolge. Außerdem fand die Anlage den Zuspruch für die Ausrichtung von Meisterschaften





1972

Im Jahre 1972 konnte der KSV Freiburg die Badischen und die DKB-Meisterschaften für Senioren, Frauen B und Versehrte, und im Jahre 1973 wiederum die Ausscheidungen im Europapokal Gruppe 3 ausrichten.

Die bisherige Krönung fand im Jahre 1974 mit der Durchführung der Deutschen Einzelmeisterschaften (Männer, Frauen, Junioren und Juniorinnen) statt. Anläßlich dieser Veranstaltung verbesserte Dieter Zieher seinen Bahnrekord auf 956 Holz.

Erstmals wurde 1975 anlässlich des 50 jährigen Bestehens des Vereins ein Partnerschaftstreffen mit Innsbruck und dem Ettlinger Keglerverein aufgenommen. Um dem Verein immer wieder neue Impulse zu geben, entschloss man sich im Jahre 1976, eine Spielrunde für Hobby- und Freizeitkegler einzuführen, die unter den noch nicht organisierten Keglern großen Zuspruch gefunden hat und aus dem Kegelgeschehen in Freiburg nicht mehr wegzudenken ist. Ebenfalls in diesem Jahr reiste man zum ersten Gegenbesuch anlässlich der Partnerschaftstreffen nach Innsbruck.



Nach 10 Jahren, die der KSV Freiburg im Badischen Keglerverband angeschlossen war, wurde auf Verlangen des Deutschen Keglerbundes, bedingt durch die geographische Lage Freiburgs, die endgültige Rückgliederung in den Südbadischen Sportkeglerverband zum Sportjahr 78/79 durchgeführt. Durch diese Rückkehr des KSV Freiburg, des ESV Freiburg und der Denzlinger Sportkegler wurde die Gründung des Sportkeglerbezirks Breisgau erforderlich.

Am 4.April 1978 wurde im "Tennenbacher Hof" zu Freiburg der Sportkeglerbezirk Breisgau gegründet. Maßgebend beteiligt an den Verhandlungen zur Gründung waren die Sportkameraden Rolf Bührer, Paul Meyer und Heinz Rösch. Der Bezirk hatte zur Zeit seines Übertrittes zum SKVS einen Mitgliederbestand von 750 Keglern/innen und somit dem SKVS eine erhebliche Mitgliedersteigerung gebracht.

1979 wurde der KSV Freiburg mit der Durchführung der Deutschen Jugendmeisterschaften und als Abschluß des Sportjahres mit einem Acht-Länder-Kampf für Damen beauftragt. Ebenfalls in diesem Jahr wurde Heinz Rösch bei der Jahreshauptversammlung des SKVS zum Landesvorsitzenden gewählt



Die weiteren Jahre

1980

Den größten Erfolg einer Klubmannschaft des KSV Freiburg konnten die Damen des PTSV Jahn Freiburg mit dem Aufstieg in die Bundesliga verbuchen.

Beim Finalspiel des DKB-Pokals stzte JÜrgen Fleischer aus Mörfelden eine neue Bestmarke für die Kegelsporthalle mit 986 Holz.

In der ersten Juliwoche 1980 wurde das 55 jährige Bestehen des KSV Freiburg gefeiert. Ein großer "Bunter Abend" in der Bundschuhhalle war Häöhepunkt und Abschluss des Jubiläums


1981 - 1984

In den folgenden Jahren fanden in der Kegelsporthalle viele Meisterschaften statt. Beginnend mit den landesmeisterschaften 1981, Landesjugendmeisterschaften 1982 und als vorläufiger Höhepunkt die erstmals ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Paarkampf. Diese Disziplin wurde so im Asphaltkegeln bis dato nicht gespielt. Die Silbermedaille im Mixed blieb durch hervorragendes Spiel von Bettina Fitzau und Klaus Geppert in Freiburg.

Nach 13 Jahren waren nun auch die Stellautomaten der Kegelbahnen anfälliger geworden, so dass der Verein sich zu einer Neuanschaffung entschloss. 1984 schaffte die Klubmannschaft Herren des PTSV Jahn Freiburg den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Vereinsmannschaft der Damen A war von 1978 bis 1984 ununterbrochen Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften und stand in dieser Zeit auf allen Treppchen bei der Siegerehrung.

Ebenfalls im Jahre 1984 erhielten Heinz Rösch und Paul Meyer in Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für den KSV Freiburg die Verdienstnadel des Landes Baden-Württemberg in der Gerichtslaube in Freiburg verliehen.


1987 - 1990

1987 wurde Bettina Fitzau in Ingelheim mit der Nationalmannschaft der Juniorinnen Weltmeister.

1988 wurden nicht nur die Bahnen der Kegelhalle mit einem Kunststoffbelag versehen, sondern auch die Gaststätte modernisiert. Im Oktober des Jahres 1988 wurde auf der Kegelsporthalle ein Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich durchgeführt.(Bild)

Zum 65jährigen Jubiläum im Jahre 1990 nahm mit der BSG Aktivist Brieske/Senftenberg erstmals eine Mannschaft aus den neu hinzugekommenen Bundesländern an den Wettkämpfen teil.


1990 - 2000

1994 wurden die Kegelbahnen in Technik und Elektronik durch die Firma Vollmer auf den neuesten Stand gebracht, wodurch in den Folgejahren nebst dem Vollmer-Cup, 1996 bzw. 1998 die Deutschen Seniorenmeisterschaften und der 1. Deutsche Länderpokal für Breitensport und Freizeit in Freiburg stattfanden.

Anlässlich des 70jährigen Jubiläums 1995 wurde ein Vergleichskampf der Damen- und Herrenmannschaften aus Innsbruck, dem Nationalteams Frankreichs, der Länderauswahl aus Südbaden sowie einer KSV-Auswahl durchgeführt.

Auch das 75jährige Jubiläum im Jahre 2000 wurde mit einem umfangreichen Veranstaltungskalender begangen und endete mit einem großen Festabend im Bürgerhaus Seepark. Nicht weniger wichtig waren die Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Kegelsporthalle am 5.September 2000. Zu diesem Anlass wurde Heinz Rösch(von 1961 - 2000 ununterbrochen 1.Vorsitzender des KSV Freiburg) besonders geehrt. Für seine Verdienste um den KSV Freiburg wurde er im Rahmen dieser Feierlichkeiten durch den neuen 1.Vorsitzenden Jürgen Hauss zum Ehrenvorsitzenden ernannt und die Kegelsporthalle in Heinz-Rösch-Kegelsporthalle umbenannt.



Der KSV nach der Jahrtausendwende

2001 - 2004

Auch in den letzten Jahren machten KSV-Kegler durch sportliche Erfolge von sich reden. Im Jahre 2001 erreichte die Klubmannschaft von Alle 9/Athena Damen das Endspiel des neugeschaffenen Classic Pokals und scheiterten erst im Finale gegen Bamberg. 2002 errang die Senioren B Mannschaft des KSV Freiburg, nach der Landesmeisterschaft, am 1./2. Juni in Eppelheim auch noch die Deutsche Meisterschaft.

Wenige Tage später fanden in der Heinz-Rösch-Kegelsporthalle die Deutschen Einzelmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren statt.

Im Juli/August 2003 wurden umfangreiche Umbauarbeiten im Gaststättenbereich der Heinz-Rösch-kegelsporthalle durchgeführt. Wieder, wie schon 33 Jahre zuvor, wurde von den KSV-Mitgliedern viel Arbeitsbereitschaft gezeigt. 


2005 - 2009

2005 wurde ein ereignisreiches Jahr für den KSV. Zum 80. Jubiläum des Vereins hatte man sich um die Ausrichtung der Deutschen Jugendmeisterschaften bemüht und auch den Zuschlag bekommen. Wer noch nie Deutsche Jugendmeisterschaften live miterlebt hat, konnte sich bis dato kein Bild von der Stimmung und Atmosphäre machen, die dabei herrscht. An den ersten beiden Tagen, an den die Mannschaften spielten war in der Halle kein freier Stehplatz mehr zu bekommen. Es bot sich ein grandioses Bild von anfeuernden, begeisterten Zuschauern, die ihre Spieler und Spielerinnen fahnenschwingend mit Gesängen, Tröten und Pfeifen unterstützten. Diese Stimmung zog jeden Zuschauer in einen gewissen Bann. Diese Deutschen Jugendmeisterschaften werden wohl in Freiburg und Südbaden so schnell nicht vergessen werden,zumal mit Jenny Holzer ein Eigengewächs des KSV bei den U 18 weiblich den Titel in hervorragender Manier erringen konnte.

Aber die DM war erst der Anfang, denn es folgten noch die Landesmeisterschaften an zwei Wochenenden und die eigentliche Jubiläumsveranstaltung mit hochklassigem Kegelsport(im Turnier mit ESV Ravensburg, damals noch mit Thorsten Reiser, und Blau Weiß Hockenheim) und einer Geburtstagsfeier im Bürgerhaus Seepark.Zum Ende des Sportjahres 2005 beendete der Vereinssportwart Paul Meyer seine fast 40 Jahre andauernde Funktionärslaufbahn und übergab sein Amt an Klaus Kleiner. Für die vollbrachten Leistungen und nicht zu vergessen die Mitverantwortung für die Planung und den Bau der Kegelsporthalle, zusammen mit Heinz Rösch, können die Freiburger Sportkegler nicht genug Dank sagen. Er ist ein wahrer Pionier des Kegelsports. 


2010 - 2014


In den folgenden Jahren fanden in der Heinz-Rösch-Kegelsporthalle viele Turniere und Meisterschaften auf Landesebene statt, und unsere Senioren-Vereinsmannschaften nahmen mit wechselndem Erfolg an den Landesmeisterschaften teil. Trotz der ein oder anderen DM-Teilnahme konnte nicht an den Erfolg von 2003 angeknüpft werden.

Im Juni 2009 wurde der Verein wieder einmal mit der Durchführung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Seniorinnen und Senioren betraut. Vom 19. bis 21. Juni trafen sich die besten Seniorenmannschaften Deutschlands bei uns in Freiburg. Wieder wurde dem KSV eine gelungene Organisation und Durchführung bescheinigt.


Zu Ehren des 85.Jubiläums des KSV Freiburg fanden in der Heinz-Rösch-Kegelsporthalle an zwei Wochenenden die Landesmeisterschaften statt. Eine Woche vor Beginn der Spielrunde 2010/2011 veranstaltete der KSV Jubiläums-Tandemturnier für seine Mitglieder. Am Ende der gut angenommenen Veranstaltung standen Frank Driller und Ante Rezic als Sieger fest.

Am Ende des Sportjahres 2011 konnte Hannelore Kaesler mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Kaiserslautern in der Kategorie Seniorinnen B ein Highlight der Vereinsgeschichte setzen.

Obwohl in Freiburg schon zu Zeiten Paul Meyers das Breitensportkegeln in Form des Breisgau-Pokal eine feste Größe war, und jedes Jahr in der Kegelsporthalle der Breitensport-Pokal sowie Landesmeisterschaft der Mannschaften stattfinden wurde nun 2011 die nächste Stufe in Form der Deutschen Meisterschaften im Breitensportkegeln Einzel/Paar erklommen. Es war eine 4 Tage dauernde Großveranstaltung die Stimmungsmäßig an die DM 2005 fast herankam.


Im Dezember 2011 verstarb der langjährige Vorsitzende des KSV, Heinz Rösch, im Alter von fast 90 Jahren. Er war nicht nur über Jahrzehnte bis 2001 Vorsitzender, sondern ebenso im Südbadischen Keglerverband und Deutschen Keglerbund als Funktionär prägend für den Kegelsport. Nicht ohne Grund wurde nach seinem Rücktritt von den Ämtern die Kegelsporthalle in Heinz-Rösch-Kegelsporthalle umbenannt, was nicht zuletzt den maßgeblichen Anteil von Heinz Rösch anzeigt, von dem die KSV-Mitglieder noch heute profitieren. Leider wird das oft vergessen.

Im Sportjahr 2012 konnte Sylvia Bähr bei der Deutschen Meisterschaft 120 einen tollen 3.Platz bei den Frauen erkegeln. Es war die erste DM im KO-Modus und sie teilte sich das Treppchen mit keiner geringeren als Daniela Kicker. 2013 folgte ein Jahr der Superlative. Innerhalb 14 Tage im Juni fanden gleich zwei Großveranstaltungen in der Heinz-Rösch-Kegelsporthalle statt. Den Auftakt bildete die Europameisterschaft Breitensportkegeln Einzel/Mannschaften. Drei Tage lang spielten Breitensportkegler aus den Landesverbänden Baden, Bayern, Oberösterreich, Südbaden, Thüringen, Tirol und Vorarlberg um die Europameister-Titel. Mit einem stimmungsvollen Festabend endeten die drei Wettkampftage und der KSV wird bei vielen in guter Erinnerung bleiben.

Nach zwei Wochen Erholungspause stand dann die Deutsche Einzelmeisterschaft Seniorinnen + Senioren an. Wieder zwei vollgepackte Wettkampftage mit Teilnehmern von Niedersachsen bis Bayern und tollen Leistungen.


Mit dem Sportjahr 2013/2014 kam auch die Änderung der Wurfdistanz für Südbaden. Anstatt des althergebrachten 200/100 Wurf-Spiels wurde die 120er Wertung nach internationalem Muster eingeführt. Nachdem für diese Einführung über 10 Jahre vergehen mußten ist es fraglich ob sie nicht zu spät kam. Auf den Bahnen der Heinz-Rösch-Kegelsporthalle hatte im Frühjahr 2013 schon Gerhard Schöner einen sagenhaften Bahnrekord von 682 Kegel aufgestellt, der zumindest das erste Jahr der Einführung locker überstanden hat.


Nach fast 15 Jahren als Wirtsleute der KSV Gaststätte verließen Adriana und Mario Bosnjak auf eigenen Wunsch die Kegelsporthalle. Ihnen folgte Familie Jäger nach. 



2015 - 2019

Im März 2015 war die Heinz-Rösch-Kegelhalle Schauplatz der Aufstiegsspiele zur 2.Bundesliga Südwest der Männer. Einen großen Einzelerfolg konnte Patrizia Weber bei der DM der SeniorInnen in Öhringen mit dem Titel bei den Seniorinnen A erkegeln.

Eine Woche vor Beginn der Saison 15/16 fand schon zum 6.Mal das KSV Tandemturnier statt und Isolde Ruf und Franziska Fischer konnten sich im Jubiläumsjahr in die Siegerlisten eintragen. Im Oktober folgte als letzte größere Veranstaltung des Jahres noch die Deutsche Meisterschaft der Breitensportkegler.

Trauriger Höhepunkt des Jahres 2016 war der Tod von Paul Meyer. Als Vereinssportwart, Bezirkssportwart und Landesschiedsrichterwart prägte er Jahrzehntelang den Kegelsport in Südbaden. Auch nach seinem Ausscheiden aus den Ämtern blieb er bis zu seinem Ableben am 10.Mai, mit 91 Jahren, dem Kegelsport treu.

Im April 2017 fand in der Heinz-Rösch-Kegelsporthalle der 20.Länderpokal der Breitensportler statt. Bei den Männern nutzte die Auswahl des SKVS den "Heimvorteil" und belegte den 2.Platz noch vor der favourisierten Auswahl aus Bayern. Als zweite nationale Veranstaltung des Jahres wurde vom 16.-18.Juni zum wiederholten Male die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft der Senioren und Seniorinnen-Vereinsmannschaften über 3 Tage in der Kegelsporthalle ausgespielt.

Zum Auftakt der Saison 17/18 fand sich auch wieder ein Termin für das 8.KSV Tandem-Turnier, und Sonja und Daniel Steimle konnten die Sieger-Ovationen entgegennehmen.

Auch im Jahr 2018 mußte der KSV wieder einen herben Verlust verkraften. Am 25.März verstarb unser amtierender Vereinsvorsitzende Hans-Peter Fuchs im Alter von 63 Jahren nach kurzer und schwerer Krankheit. 16 Jahre führte er die Geschicke des KSV als Vorsitzender wird in dankbarer Erinnerung bleiben. Nach fast 4 Monaten der Orientierung konnte mit Dieter Schütt als Ersten, und Kevin Kiechle als Zweiten die Vorstandschaft wieder komplettiert werden.

Zwischenzeitlich wurde vom 26.-27.Mai in der Kegelsporthalle die Breitensport-Europameisterschaft im Tandem Männer/Frauen/Mix durchgeführt. Wie schon 2013 war es eine stimmungsvolle und ergebnisträchtige Veranstaltung und wird den Sportlern und Sportlerinnen aus Nah und Fern in guter Erinnerung bleiben.

Im Juni + Oktober nahmen zahlreiche Aktive des KSV an Deutschen Meisterschaften teil. Nach langer Abstinenz schaffte es die Senioren A-Auswahl des KSV zur Deutschen-Mannschaftsmeisterschaft in Markranstädt. Leider mußte man sich am Ende mit dem Olympischen Gedanken begnügen. Besser erging es Tonya Schöpflin, die bei der DM im Sprint/München einen hervorragenden 2.Platz belegen konnte. Von der Breitensport DM brachte Isolde Ruf im Einzel Seniorinnen C sowie Heike Seng und Sybille Gucker im Frauentandem jeweils die Goldmedaille und den Deutschen Meistertitel mit.

Im Juli wurde wieder mal an der Halle gearbeitet und der Bodenbelag im Spielbereich erneuert.

In Gedenken an unseren verstorbenen Vorsitzenden wurde das KSV-Tandem-Turnier in Hans-Peter Fuchs-Tandem-Turnier umbenannt und fand wie gewohnt am Wochenende vor Saisonbeginn statt. Als Sieger gingen nach hartem Kampf Steffi Faller und Kevin Kiechle hervor.


Für das Jahr 2019 wurde dem KSV der Zuschlag für das Finale des DKBC-Pokals "Final Four" erteilt. Wieder eine hochrangige Veranstaltung im Nationalen Sportkegelbereich, bei der mit RW Zerbst und Victoria Bamberg die Mehrfachen Deutschen Meister bei den Männern und Frauen teilnahmen. RW Zerbst und KV Liedolsheim standen nach 2 spannenden Tagen als Sieger fest, und die Kegelsporthalle hatte am Ende zwei neue Mannschafts- und Einzelrekorde aufzuweisen. Timo Hoffmann von RW Zerbst erneuerte dabei den lange bestehenden Einzelrekord mit 692 Kegeln. 


Mit Franz Schumacher wurde im April in Pfedelbach ein Mitglied des KSV Freiburg zum Präsidenten des DKBC gewählt.

Für die Jugend des KSV war das bisherige Jahr 2019 besonders erfolgreich. U 18 - Spieler Jonas Stratz wurde in die Nationalmannschaft berufen und nahm somit an den Weltmeisterschaften in Rokycany teil. Mit der Mannschaft wurde er auch gleich Weltmeister und erkegelte einen großen Erfolg seiner noch jungen Keglerkarriere. Bei den Deutschen Meisterschaften ließ er noch einen 3.Platz folgen. Aber die Stars der DM waren unsere U 14-Jungs. Zu Beginn der DM schafften sie als Mannschaft den Titelgewinn, und als Krönung ließ Jonas Bähr noch den Meistertitel im Einzel folgen. Sie werden Ludwigshafen/Oggersheim in guter Erinnerung behalten.

Unseren KSV-Seniorinnen gelang der Sprung zur Deutschen-Mannschafts-Meisterschaft in Schkopau. Lange aussichtsreich im Rennen liegend blieb am Ende ein guter 7.Platz.